Studierendenvertretungen vernetzen sich stärker

Angesichts der geplanten Mittelkürzungen durch die Landesregierung und der anstehenden Entscheidung des Bundesverfassungsgerichts zum bundesweiten Studiengebührenverbot haben die Studierendenvertretungen in Hessen eine stärkere Zusammenarbeit vereinbart.
Auf der Landes-ASten-Konferenz (LAK) am Montag Abend wurde ein koordiniertes Vorgehen und konkrete Aktionen für ein gebührenfreies Studium und gegen den geplanten Abbau von studentischen Mitbestimmungsrechten im hessischen Hochschulgesetz (HHG) beschlossen.
Zudem wurde erstmals eine Satzung und somit eine feste Struktur für die LAK verabschiedet. “In der Vergangenheit waren die Entscheidungswege unklar und unverbindlich. Dieses Problem haben wir mit der neuen LAK-Satzung beseitigt” sagte Tobias Nebel vom AStA der FH Darmstadt, der auch die Kampagne für ein gebührenfreies Studium und gegen den Demokratieabbau im HHG koordiniert.
In der neuen LAK sind zunächst die ASten der Universitäten Frankfurt, Gießen, Kassel und Marburg, der FH Darmstadt sowie der Hochschule für Musik und darstellende Kunst in Frankfurt organsisiert. Die LAK vertritt damit über 100.000 hessische Studierende. Dies entspricht rund zwei Dritteln der insgesamt immatrikulierten. Weitere ASten erwägen den Beitritt.